Landwirtschaft und Umwelt

Die Landwirtschaft ist ein unverzichtbarer Wirtschaftsfaktor und sorgt für eine attraktive Kulturlandschaft. Die CDU im Kreis steht geschlossen hinter der Landwirtschaft“ 

Die Energiewende erfasst die Bereiche Elektrizität, Wärme und Mobilität und muss im Einklang mit unserer Natur umgesetzt werden!

Klimaschutz ist für uns verpflichtend. Er unterstützt auch den Naturschutz. Durch die schrittweise Verteuerung fossiler Energien werden neue Technologien für die Gebäudeheizungen und den Fahrzeugantrieb wirtschaftlich attraktiv. Elektrizität wird noch wichtiger für die Energieversorgung. Für die Transformation setzen wir auf wirtschaftliche Anreize statt Verbote, auf Technologieoffenheit statt ideologischer Scheuklappen.

Angesichts der Dringlichkeit von Klimaschutz als gesellschaftliches Anliegen muss das Potential bei Photovoltaik, Solarenergie, Biomasse und Windkraft genutzt werden. Bei Windkraft sollte das Repowering mit effizienteren neuen Anlagen ermöglicht werden. Die Bürger müssen an der Wertschöpfung von regenerativer Energie angemessen beteiligt werden. Regenerative Energien stärken die ländliche Wirtschaft und die Finanzkraft der kommunalen Haushalte.
Die wirtschaftliche Bedeutung geht weit über die Beschäftigtenzahl hinaus wegen der vor- und nachgelagerten Tätigkeitsbereiche. Das Kapital für unseren Tourismus und unsere Lebensqualität ist eine vielfältige Landschaft, in der Tiere auf der Weide stehen.
Unser Wallhecken- und Grabennetz hat große ökologische Bedeutung für die Biotopvernetzung. Neben den gesetzlichen Auflagen, den die Landwirtschaft zum Arten- und Insektenschutz zu erbringen hat, sind auch private Initiativen zur Schaffung von Blühflächen vorhanden und höchst willkommen. Der kooperative Ansatz ist der richtige Weg im Naturschutz. Gemeinwohlleistungen müssen ausreichend honoriert werden. Bei Kompensationen sollte die Qualität und Effizienz des Ausgleichs Vorrang haben. Extensivierungen verfehlen meistens das gesetzte Ziel.
Der Green Deal der EU und die Transformationen, die die Bundesebene der Landwirtschaft abverlangt, erhöhen den Anpassungsdruck auf unsere Landwirtschaft. Die Förderprogramme, die die Länder aufbauend auf den EU-Strukturfonds auflegen, müssen die Anpassung ermöglichen. Die kommunale Ebene muss den Landwirten im Rahmen ihrer Möglichkeiten zur Seite stehen.
Alternative Erwerbsmöglichkeiten für die Landwirtschaft bietet der Tourismus mit Ferien auf dem Bauernhof. Durch Verbundprojekte mit den Tourismusträgern sind auch hier vielfältige Synergien zu heben, die auch das Verständnis und die Wertschätzung für die Landwirtschaft steigern.

1. Der Wolf gehört ins Jagdrecht, sonst wird der Wolf Überhand nehmen. Sie lassen eine Weidetierhaltung nicht mehr zu, oder nur mit sehr hohen Kosten für Wolfzäune. Der Wolf gehört nicht ins Harlingerland.
2. Kein freiwilliges Beitreten zum Biosphärenreservat. Besser ist der Vertragsnaturschutz.
3. Erleichterung bei der Umnutzung von landwirtschaftlichen Wirtschaftsgebäuden.
4. Die Landwirtschaft benötigt überall die 5G. Um ausreichende Bandbreite im Internet um moderne Technik einsetzen und Bürokratieauflagen erfüllen zu können.
5. Für die Infrastruktur im ländlichen Raum müssen Fördertöpfe her. Und in der neuen EU Förderperiode angemeldet werden vom Land Niedersachsen. (für Landwirtschaftlichen Wegebau, Radwege durch den ländlichen Raum für Touristen usw. )