Besser für die Menschen – Besser für Esens

Impressionen der Sommertour in der Samtgemeinde Esens…

Bundestagsabgeordneter Hans-Werner Kammer auf Sommertour in der Samtgemeinde Esens

CDU-Samtgemeindeverband organisierte informative Besuchsstationen

Esens Meterologen prognostizieren einen Anstieg des Meeresspiegels. Wie sind wir hier an der Küste darauf vorbereitet? An einer der neuralgischsten Stellen am Deich, zwischen Bensersiel und Neuharlingersiel, traf sich dazu Bundestagsabgeordneter Hans-Werner Kammer, begleitet von Mitgliedern des Samtgemeindeverbandes der CDU und ihrem Vorsitzenden Johannes Tooren, mit Oberdeichrichter Jan Steffens und Deichrichter Hero Janßen. Beruhigend deren Zusicherung, dass man sich zutraue, auf absehbare Zeit durch abgeschlossene und geplante Maßnahmen der Bevölkerung hinter dem Deich ein hohes Maß an Sicherheit zu garantieren. Sorge machten sich beide um die Ausbreitung der Wolfspopulation und deren Auswirkung auf die für Pflegemaßnahmen nötigen Schafherden. Den gesamten Deichbereich mit wolfsfesten Zäunen zu umgeben, sei kaum denkbar und für den Tourismus abträglich. Gäste und Bevölkerung müssten Zugang zum Deich behalten.

 

Begonnen hatte der Tag für Hans-Werner Kammer und seine Begleitung mit einem Besuch im Haustierpark Werdum. Johann Pieper, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins Werdum, Betreiber des Parks, führte durch die Anlage und wies auf die positiven Auswirkungen für den Tourismus vor Ort und in der ganzen Region hin. Mit weit über 100.000 Besuchern pro Jahr sei man einer der großen Besuchermagnete. Bereits am Vortag hatte der Bundestagsabgeordnete einen Besuch bei Bürgermeister Jürgen Peters in Neuharlingersiel genutzt, um sich bei einem gemeinsamen Rundgang entlang des Hafens mit Michael Schmitz, Andreas Eden, Johann Pieper und René Weiler-Rodenbäck über die Situation des Tourismus an der Küste zu informieren.

 

Um Fragen der Landwirtschaft ging es auf dem Hof von Maike und Manfred Tannen in Westbense. Tannen, auch Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Hauptvereins im Harlingerland, führte durch seinen Hof und sprach die aktuellen Probleme der Landwirtschaft an. Besonders beschwerlich sei die Planungsunsicherheit. Wer heute nach von der Politik vorgegebenen Normen seinen Betrieb plane, der wisse nicht, ob die morgen noch Bestand hätten. Er forderte einen Bestandsschutz von 20 bis 25 Jahren. Die Unsicherheit heute führe dazu, dass dringend nötige Investitionen nicht stattfänden und das Höfesterben weitergehe.

 

Letzter Anlaufpunkt war der Hagebaumarkt Hedlefs in Esens. Eigentümer Enno Hedlefs und seine Abteilungsleiter Heiner Goldenstein und Remmer Schuster standen nach einem kurzen Rundgang zu einem intensiven Gespräch bereit. Besondere Sorge macht ihnen eine überbordende Bürokratie, die flexibles Arbeiten erschwert. Das gilt besonders für den Bereich der Auslieferung und Transporte. Hier war Kammer, als Mitglied des Bundestagsausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur, genau der richtige Ansprechpartner. Thema war auch, wie sich der Handel gegen die immer stärker werdende Präsenz des Onlinehandels wappnen kann. Hier sind neue Ideen gefragt, damit die Städte nicht verödeten und auch vor Ort noch ausreichende Angebote vorgehalten werden können.

 

Geplant war die Bereisung mit dem Bundestagsabgeordneten als Radtour. Eine kurze Strecke schwang man sich auf´s Rad, dann bekamen Hans-Werner Kammer und seine Begleitung die Freuden dieses Sommers bei einem heftigen Regenguss zu spüren und stiegen auf das Auto um. Lohnend war die Fahrt durch viele Hintergrundinformationen, von denen zu hoffen ist, dass einige Anregungen in Politik umgesetzt werden.

Bildunterschrift: (v.l.n.r.) Deichrichter Hero Janßen; André Reents, CDU-Samtgemeindeverband; Oberdeichrichter Jan Steffens; MdB Hans-Werner Kammer.

 

 

 

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*