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Monats-Archive: März 2017

Presseartikel 23.03.2017 – Beschädigungen an Nebenstraßen in Moorweg

CDU Samtgemeindeverband besichtigt Beschädigungen an Nebenstraßen in Moorweg

Bürgermeister Jürgen Schröder befürchtet hohe Folgekosten für seine Gemeinde

 

Moorweg/Esens Die monatelange Sperrung der Landesstraße 8  kurz vor Esens wegen des Neubaus der Kanalbrücke hat dem Leegmoorweg und anderen der Baustelle benachbarten Nebenstraßen nicht gut getan. Davon überzeugten sich Mitglieder des Samtgemeindeverbandes der CDU mit ihrem Vorsitzenden Johannes Tooren auf Einladung des Moorweger Bürgermeisters Jürgen Schröder. Obwohl als Anliegerstraße und mit einer Tonnenbeschränkung auf 5,5 t gekennzeichnet, hat es in der fast halbjährlichen Bauphase ein dreimal so hohes Verkehrsaufkommen gegeben, wie zu normalen Zeiten.

 

Für die Folgekosten, vor allem der Reparatur der Fahrbahn-Seitenräume, muss nun die Gemeinde Moorweg aufkommen. Das sind, bei einem Jahresetat in 2017 von 50.000 € für Straßensanierungen, für eine Gemeinde dieser Größe schwer zu stemmende Summen. So mussten während der Bauphase der Brücke allein 5.000 € für Sicherungsmaßnahmen ausgegeben werden. Zwar wird die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Aurich eine Fräse zum Bearbeiten der Straßenseitenräume zeitweilig zur Verfügung stellen; ob es darüber hinaus Hilfen für die betroffenen Kommunen geben wird, ist fraglich. Um die Kosten der Reparaturen im Rahmen zu halten, die bei einer Vergabe an Fremdfirmen unbezahlbar wären, hat die Gemeinde Moorweg, so Jürgen Schröder, eigens einen Straßenbauer zusätzlich zu den Gemeindearbeitern eingestellt.

 

Überhaupt, so die CDU, hätte man sich von der Landesbehörde mehr Bürgernähe gewünscht. So sei es befremdlich zu hören, dass es bei zwei anderen Brückenbaustellen in der Region während der Bauzeit Behelfsbrücken gibt. Das sei hier von Anfang an verweigert worden. Die Folgen sehe man jetzt an den Nebenstraßen. Abgewälzt worden seien die Kosten auch auf die Autofahrer, besonders die Pendler, die weite Umwege in Kauf nehmen mussten und auf zahlreiche Esenser Geschäfte, die zum Teil erhebliche Umsatzeinbußen verbuchten. Schüler Esenser Schulen aus dem abgeschnittenen Bereich mussten in den Schulbussen so zeitintensive Umwege auf sich nehmen, dass manche Eltern sie lieber täglich selbst zur Schule fuhren. Auch das war mit erheblichen Kosten verbunden. Dazu habe man in dieser Zeit gerne an den Umleitungsstrecken geblitzt.

 

Das Ergebnis der neuen Kanalquerung sei aus Sicht von Radfahrern und Fußgängern kritisch zu bewerten. Oft hätten sie vom Radweg an der L8 in Höhe der Brücke auf die andere Seite zum Ostfriesland-Wanderweg gewechselt. Da weit vor und nach der Brücke nun aber Seitenleitschienen die Fahrbahn einfassen, könne man erst nach deren Ende queren und müsse dabei ungesichert ein beträchtliches Stück auf der Fahrbahn laufen. Auch das Sichtdreieck für Autfoahrer, die vom  Bungelbrooksweg aus der Gemeinde Moorweg auf die L 8 fahren wollen, ist eingeschränkt. Hier müsse man   intelligentere Lösungen finden.

Bild: CDU Esens

 

Bildunterschrift: Mitglieder des CDU-Samtgemeindeverbandes besichtigten auf Einladung von Moorwegs Bürgermeister Jürgen Schröder (l.) die Schäden am Leegmoorweg

 

Presseartikel vom 08.03.2017- Klausurtagung und Ehrungen

Im Rahmen einer Klausurtagung wurden drei Mitglieder der im letzten Samtgemeinderat gebildeten CDU-FDP Gruppe verabschiedet. Helmut Oelrichs als CDU-Fraktionsvorsitzender betonte in seinen einleitenden Worten, dass sich alle in der Vergangenheit zur Wahl für den Samtgemeinderat gestellt haben, um für die Bürgerinnen und Bürger in der Samtgemeinde Esens deren Interessen wahrzunehmen. Das bedeute die eigenen Freizeitinteressen zurückzustellen und in der Regel in den Abendstunden an Sitzungen der Fraktion, Gruppe, im Rat oder im Samtgemeindeausschuss oder in den Fachausschüssen teilzunehmen. Nicht immer war man einer Meinung, auch nicht innerhalb einer Fraktion oder Gruppe, aber es wurde grundsätzlich nach gemeinsamen sachgerechten Lösungen gesucht.

Renate Lürken war 5 Jahre im Samtgemeinderat tätig und hat im Sozial-, Jugend- und Seniorenaus-schuss, dem Sportausschuss, dem Koordinationsausschuss Kindergarten und dem Kindergartenkura-torium die Interessen der entsprechenden Personengruppen vertreten. Daneben führte sie ab 2012 die  Fraktionskasse, welche sie auch nach der Kommunalwahl weiter führt. Damit ist einige zusätzliche Arbeit verbunden, betonte der Fraktionsvorsitzende.

In zwei Wahlperioden hatte Hermann Kröger ein Mandat für den Samtgemeinderat errungen und sich mit der CDU zu einer Gruppe formiert. Diese Zusammenarbeit wurde auch im Stadtrat praktiziert. Ab dem 01.11.2006 bis zum 31.07.2009 war er Gruppenmitglied hat sich in dieser Zeit im Finanzausschuss und dem Ausschuss für Bau-, Umwelt und Landwirtschaft eingebracht. Im September 2011 wurde H. Kröger dann erneut in den Samtgemeinderat ab dem 01.11.2011 wieder den Finanz-, Wirtschafts- und Fremdenverkehrsausschuss gewählt, der ihm aufgrund seiner selbständigen Tätigkeit und als DEHOGA-Vorsitzender eine Herzensangelegenheit war.

Johann Pieper wurde 1986 erstmalig in den Samtgemeinderat gewählt und nahm erste Ausschusstätigkeiten im Feuerwehrausschuss, Sportausschuss und Bauausschuss wahr. 1991 wurde er Vorsitzender vom Sportausschuss und neben dem Bauausschuss auch Mitglied im Finanzausschuss und Schulausschuss. In den Samtgemeindeausschuss kam er 1996 und konnte sich in der Folgezeit auf die Übernahme des Fraktionsvorsitzenden mit gleichzeitiger Funktion als Fraktionssprecher vorbereiten. Diese Funktionen übernahm er nach dem Ausscheiden von Georg Taddigs. Ferner blieb er Sportausschussvorsitzender und im Finanzausschuss hat er sich den Haushalt der Samtgemeinde weiter kritisch angesehen und die Haushaltsrede gehalten. Da die Führung der Fraktion oder Gruppe mit Einladungen, Protokollen und zusätzlichen Kontakten zu den Fachbereichen der Samtgemeinde, insbesondere der Kämmerei,  immer mehr Zeit in Anspruch nahm, konzentrierte er sich in den Folgejahren auf den Samtgemeindeausschuss und den Sportausschuss. Der Fraktionsvorsitzende würdigte insbesondere seine engagierte Tätigkeit im Samtgemeindeausschuss und Samtgemeinderat, wo er als  Fraktions- und Gruppensprecher immer die richtigen Worte fand und durch gute Lösungsvorschläge die Mehrheitsgruppe auch vielfach zum Umdenken veranlasste.

Neben einem Gutschein wurde den verabschiedeten Samtgemeinderatsmitgliedern eine Stedesdorfer Spezialität übergeben.