Besser für die Menschen – Besser für Esens

Monats-Archive: Januar 2017

Presseinformation vom 27.01.2017

CDU Samtgemeindefraktion will Sozialen Wohnungsbau

Wohnraum zu erschwinglichen Mieten ist das Ziel

Esens Junge Leute sowie junge Familien haben es schwer, vor allem in Esens, aber auch in Orten wie Neuharlingersiel und Bensersiel, bezahlbaren Wohnraum in der Nähe ihrer Arbeitsplätze zu bekommen. Das war Thema auf einer Klausurtagung der Samtgemeindefraktion der CDU unter der Leitung von Helmut Oelrichs.
Im Augenblick seien die Fördermöglichkeiten für den lange vernachlässigten sozialen Wohnungsbau optimal. Das dürfe man nicht verstreichen lassen. So gäben Bund und Land zusammen in den Jahren 2017 bis 2019 insgesamt 800 Millionen Euro dafür aus. Den Nutzen hätten Mieter mit kleinem Einkom-men, da eine Vergabe an gewisse Kriterien gekoppelt sei, wie etwa den Wohnberechtigungsschein. Bei diesen Wohnungen werde die Miethöhe über längere Zeit festgelegt, bestimmte Einkommengrenzen dürften nicht überschritten werden. Die Stadt Aurich, die auch einen angespannten Wohnungsmarkt habe, nutze das bereits aus. Dahinter solle man, bei ähnlichen Problemen auf dem Wohnungsmarkt, nicht zurückstehen, so die CDU.
Interessant seien auch die Fördermöglichkeiten, mit denen sich Familien mit Kindern bezahlbaren Wohnraum schaffen könnten. Je nach Kinderzahl gestaffelt gebe es hier erhebliche zinslose Darlehen.
Beschlossen wurde, sich in dieses Thema einzuarbeiten und baldmöglichst praktikable Vorschläge dazu auf den Weg zu bringen. Die Kommune sei sicherlich nicht in der Lage zu großen Investitionen, aber sie könne die Voraussetzungen für den Bau von bezahlbarem Wohnraum schaffen, auch was die rechtliche und baurechtliche Seite angehe. Die CDU möchte dann Investoren ins Boot holen, die sich dieses Mietsegments annehmen. Daneben werde man nach geeigneten Grundstücken Ausschau halten, die auch eine verdichtetere Bauweise zuließen.

Presseinformation, AfH 04.01.2017

CDU fordert bezahlbaren Wohnraum für junge Leute

Sozialer Wohnungsbau muss wieder in den Blick geraten

 

Esens Es läuft etwas schief mit der Förderung des Wohnungsbaus in Esens, sagt der CDU Samtgemeindeverband Esens in einer Presseerklärung zum Jahresanfang. Immer mehr neue Baugebiete für Einfamilienhäuser würden ausgewiesen. Das sei gut so, was vor allem aber fehle, seien bezahlbare Mietwohnungen.

 

Dazu müsse nach Ansicht der CDU, so ihr Pressesprecher Helmut Oelrichs, die Stadt Esens endlich Anstrengungen unternehmen. In allen Überlegungen und Planungen für die zukünftige Gestaltung der Stadt käme dies Thema aber nicht vor. Das sei ein fataler Fehler. Neben den Eigenheimgrundstücken sollten auch sinnvoll gelegene Flächen für verdichtetes, mehrgeschossiges Bauen vorgehalten werden.

 

Warum ist es nicht möglich, so fragt die CDU, in Esens auch wieder sozialen Wohnungsbau zu etablieren? In den 60er Jahren, um der großen Wohnungsnot der Nachkriegszeit zu begegnen, habe man ja auch diesen Weg beschritten. Heute könne man, neben der üblichen staatlichen Förderung, auch auf besondere Fördermittel des Landes Niedersachsen zurückgreifen. Wer das nicht aufgreife, vertue eine Chance für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung.

 

Gerade für junge Familien, Paare oder Singel, die nicht die finanzielle Kraft oder die berufliche Perspektive hätten, sich durch einen Häuserbau über Jahre zu verschulden, müsse es Alternativen geben. Das würde sie in der Stadt halten und so auch der Überalterung vorbeugen. Die CDU werde im neuen Jahr 2017 verstärkt das Augenmerk auf dieses Thema richten und eigene Vorschläge erarbeiten.